Schulprofil der Realschule Dachau

Unser Leitbild

Gemeinsame Werte

Eine von gemeinsamen Werten getragene Schulgemeinschaft ist unser Ziel für ein menschliches Miteinander.

Zeitgemäßer Unterricht

Wir glauben an nachhaltiges Lernen durch einen modernen Unterricht. Ausstattung und Philosophie gehen hier Hand in Hand.

Ansprechende Lernumgebung

Eine ansprechende Lern- und Arbeitsumgebung trägt nachweislich zum Wohlbefinden und zum besseren Lernen bei.

Vielfältiges Bildungsangebot

Durch ein vielfältiges Bildungsangebot ist die Entfaltung des Einzelnen optimal möglich.

Stärkung der Eigenverantwortung

Durch ein hohes Maß an Eigenverantwortung lernen die Schülerinnen und Schüler Selbstständigkeit und Unabhängigkeit.

Transparente Organisation

Unsere transparente Organisation sorgt für eine klare Struktur im Schulleben.

Schulgeschichte

Inzwischen kann die RSD auf nahezu ein halbes Jahrhundert Schulgeschichte zurückblicken. Im Schuljahr 2021/2022 werden wir unser 50-jähriges Bestehen feiern. Wir freuen uns schon sehr darauf, uns gemeinsam einige besondere Momente aus all diesen Jahren wieder ins Gedächtnis zu rufen.
  • 1971
    Schulgründung
  • 1976
    Namensgebung: Dr.-Josef-Schwalber-Schule
  • 1996
    25-jähriges Bestehen
  • 2011
    Namensänderung: Dr.-Josef-Schwalber-Realschule 
  • 2011
    Einweihung des Neubaus an der Nikolaus-Deichl-Straße
  • 2017
    Auszeichnung als KOMPASS-Schule

Dr. Josef Schwalber

Josef Schwalber kam aus einer streng katholischen Handwerkerfamilie. Er besuchte die Lateinschule an der Benediktinerabtei in Scheyern und anschließend das Königlich Humanistische Gymnasium in Freising. Ab 1921 studierte er Jura und Volkswirtschaft in München.

Nach dem ersten juristischen Staatsexamen 1925, der Promotion mit einer Dissertation über den katholischen Sozialreformer Karl Freiherr von Vogelsang 1927 und dem Assessorexamen 1928 ließ sich Schwalber als Rechtsanwalt in Dachau nieder. 1933 kam er für einige Tage in Schutzhaft, da er nicht in die NSDAP eintreten wollte. 

Von 1946 bis 1950 war Schwalber Mitglied des Bayerischen Landtags, von 1947 bis 1954 Staatssekretär im Innenministerium, ab 1951 dann Kultusminister. Er war einer der Teilnehmer des Verfassungskonventes vom 10. bis 23. August 1948, welcher im Auftrag der Ministerpräsidenten der Länder einen „Verfassungsentwurf ausarbeiten (sollte), der dem Parlamentarischen Rat als Unterlage dienen“ könnte.

1957 wurde Dr. Josef Schwalber Landrat des Kreises Dachau, legte dieses Amt dann aber aus Gesundheitsgründen im Jahre 1963 nieder.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Josef_Schwalber

Zum Gedenken an Dr. Josef Schwalber stiftet seine Familie unserer Schule den „Schwalber-Preis“. Wir vergeben diese Auszeichnung an Schülerinnen und Schüler, die unsere Schule durch ausgezeichnetes Verhalten und intensives soziales oder künstlerisches Engagement vorbildhaft repräsentieren.

Wahlpflichtfächergruppen

Wahlpflichtfächergruppe l
ist naturwissenschaftlich-technisch ausgerichtet und intensiviert ab JGST 7 den Unterricht in Mathematik und Physik. In der JGST 8 kommt das Fach Chemie hinzu, sowie in der JGST 9 das Fach Technisches Zeichnen (CAD), das nach Sicherung der Grundkenntnisse in computergestützter Form in das Fach Informationstechnologie integriert ist.
Wahlpflichtfächergruppe lll a
ist sprachlich ausgerichtet und führt als zweite Fremdsprache Französisch ab JGST 7. Hinzu kommen die Fächer Betriebswirtschaftslehre und Rechnungswesen (in JGST 7) sowie Wirtschaft und Recht (in JGST 9). Die fundierten Französischkenntnisse, die hier erworben werden können, erleichtern auch einen etwaigen Übertritt an das Gymnasium nach dem Abschluss in JGST 10.
Wahlpflichtfächergruppe ll
betont den wirtschaftskundlichen Bildungsbereich und beinhaltet deshalb ab JGST 7 die Fächer Betriebswirtschaftslehre/Rechnungswesen sowie Wirtschaft/Recht.
Wahlpflichtfächergruppe lll b
beinhaltet in der an unserer Schule angebotenen Form das Profilfach Kunst (von JGST 7 bis JGST 10). Das Fach Kunst wird auch im Fach Informationstechnologie durch die Vermittlung von Inhalten des Technischen Zeichnens (CAD) und der digitalen Bildbearbeitung aufgegriffen.

Pflichtpraktikum

Das einwöchige Pflichtpraktikum der JGST 8 jeweils im Mai stellt die Weichen für die JGST 9, die ganz im Zeichen der Berufsvorbereitung steht. Die Schülerinnen und Schüler suchen sich selbstständig und frühzeitig einen Praktikumsplatz. Dabei werden sie durch die Deutsch-Lehrkräfte und und die Praktikums-Lehrkraft unterstützt. 

Die Schule schließt beim Pflichtpraktikum für jeden Schüler eine Haftpflichtversicherung ab.

Während und nach dem Praktikum muss ein Praktikumsbericht erstellt werden. Jede Schülerin / jeder Schüler legt zudem eine Praktikumsbescheinigung (oder bereits das Praktikumszeugnis) über die abgeleistete Arbeitswoche bei der Schule vor. 

Freiwilliges Praktikum

Freiwillige Praktika leisten unsere Schülerinnen und Schüler ausschließlich in den Ferien ab. Sie müssen dazu bei den Eltern mit haftpflicht- und unfallversichert sein. Das Praktikumszeugnis kann bei einer späteren Bewerbung beigelegt und ist oft hilfreich beim Start ins Berufsleben.

KOMPASS-Schule

Das Projekt KOMPASS wurde 2007 vom Kultusministerium und der Stiftung Bildungspakt Bayern zusammen mit weiteren Partnern mit dem Ziel initiiert, Schüler/innen an Realschulen individuell und stärkenorientiert zu fördern. Inzwischen haben 52 Realschulen in ganz Bayern, so auch die Realschule Dachau, die überaus positiven Ergebnisse aus dem damaligen Modellversuch aufgegriffen und KOMPASS fest in ihrem Schulprofil verankert. Ziel ist es, eine Lehr- und Lernkultur anzustreben und zu fördern, die den Erfolg der Lernenden sucht und Defizitorientierung vermeidet.

MINT-Schule

MINT steht für die Anfangsbuchstaben der Wörter Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik. Im Schulbereich nehmen die MINT-Fächer eine Schlüsselstellung ein, da sie besonders zukunftsbedeutsam sind. Wir arbeiten mit dem MINT-Campus Dachau, einem Schülerforschungszentrum mitten in Dachau zuammen. Hier entdecken Kinder und Jugendliche ihre Talente im MINT-Bereich spielerisch und eigenständig – sowohl im Klassenverbund als auch privat. In Projekt- und Teamarbeit entwickeln sie dabei Engagement, Erfindungsreichtum und unternehmerisches Denken.

KESCH-Erziehungspartnerschaft

Eine gute Zukunft von Kindern und Jugendlichen - darum bemühen sich die so genannten KESCH-Ansprechpartner. Sie unterstützen die Kooperation zwischen Elternhaus und Schule (KESCH). Sie beraten und unterstützen die Schulen bei der Weiterentwicklung der Kooperation zwischen Schule und Eltern und bieten Fortbildungen für Lehrkräfte in diesem Bereich an.

© Dr.-Josef-Schwalber-Realschule Dachau, 2019