Beratungen der Realschule Dachau

Beratungen zum Schulwechsel

Die erste Schulwahl nach der Grundschule bedeutet keine abschließende Entscheidung über die schulische Laufbahn des Kindes. Das bayerische Schulsystem eröffnet jedem Kind einen individuellen Bildungsweg. Im Laufe eines Schullebens können sich die Leistungen von Kindern und Jugendlichen ändern. Jede Schülerin und jeder Schüler erhält deshalb regelmäßig die Möglichkeit, ihren oder seinen Bildungsweg neuen Gegebenheiten und Zielen anzupassen.
  • Übertritt in die JGST 5
    Von der JGST 4 der Grundschule:
    Die Grundschule spricht mit dem Übertrittszeugnis eine Einschätzung aus, welche Schulart für das Kind in seiner derzeitigen Lebensphase angebracht ist. Die Grundschule zieht dazu die Gesamtdurchschnittsnote aus den Fächern Deutsch, Mathematik und Heimat- und Sachunterricht im Übertrittszeugnis der JGST 4 heran. Für den Übertritt in die Realschule ist eine Durchschnittsnote von mindestens 2,66 erforderlich.

    Probeunterricht
    Durch einen erfolgreich absolvierten Probeunterricht an der aufnehmenden Schulart kann ebenfalls die Eignung festgestellt werden. Die schriftlichen Aufgaben des dreitägigen Probeunterrichtes in den Fächern Deutsch und Mathematik werden vom Kultusministerium zentral gestellt. In beiden Fächern werden auch mündliche Noten gebildet. Der Probeunterricht ist erfolgreich bestanden, wenn in einem Fach mindestens die Note 3 und im anderen Fach mindestens die Note 4 erreicht wird.

    Eltern entscheiden 
    Die Eltern können sich nach einem Beratungsgespräch mit der Schulleitung für einen Übertritt ihres Kindes entscheiden, wenn im Probeunterricht in beiden Fächern jeweils die Note 4 erreicht wurde. 

    Von der JGST 5 der Mittelschule:
    Für die Realschule benötigt die Schülerin/der Schüler im Jahreszeugnis der JGST 5 einer öffentlichen oder staatlich anerkannten Mittelschule in den Fächern Deutsch und Mathematik mindestens einen Notendurchschnitt von 2,5.

    Von der JGST 5 des Gymnasiums
    Übertritt uneingeschränkt möglich (in der Regel zu Beginn des Schuljahres).
  • Übertritt in die JGST 6

    Von der JGST 5 der Mittelschule:
    Für den Übertritt von der JGST 5 der Mittelschule in die JGST 6 der Realschule: Im Jahreszeugnis der Mittelschule in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik eine Durchschnittsnote von mindestens 2,0 und bestandene Probezeit. Auch mit einem schlechteren Notendurchschnitt kann nach einer erfolgreichen Aufnahmeprüfung und mit Probezeit ein Übertritt an die Realschule erfolgen.

    Von der JGST 5 des Gymnasiums:
    Bei Vorrückungserlaubnis in die JGST 6: Übertritt uneingeschränkt möglich. In allen anderen Fällen: Entscheidung durch die aufnehmende Realschule zur Frage des Vorrückens oder Wiederholens.

    Von der JGST 6 des Gymnasiums:
    Übertritt uneingeschränkt möglich (Ausnahme: Wiederholungsverbot nach Art. 53 Abs. 3 BayEUG).

  • Übertritt in die JGST 7, 8 und 9
    Von der Mittelschule:
    Durchschnittsnote aus Deutsch, Mathematik, Englisch (Jahreszeugnis) bis 2,0 und bestandene Probezeit: Übertritt möglich (Entscheidung der Eltern nach Beratung).
    In allen anderen Fällen: Übertritt möglich nach bestandener Aufnahmeprüfung und Probezeit.

    Vom Gymnasium:
    Bei Vorrückungserlaubnis in die nächsthöhere Jahrgangsstufe: Übertritt uneingeschränkt möglich. 
    In allen anderen Fällen Beratung durch die aufnehmende Realschule. 

    Von der Wirtschaftsschule oder M-Klassen der Mittelschule:
    Bei Vorrückungserlaubnis in die nächsthöhere Jahrgangsstufe: Übertritt mit Probezeit möglich. 
    In allen anderen Fällen Beratung durch die aufnehmende Realschule.
  • Übertritt in die JGST 10
    Nur möglich nach bestandener Aufnahmeprüfung und Probezeit. 
    Die Aufnahmeprüfung entfällt bei der Aufnahme von Schülerinnen und Schülern öffentlicher oder staatlich anerkannter Gymnasien, Wirtschaftsschulen und Mittlerer-Reife-Klassen der Mittelschulen, wenn diesen die Erlaubnis zum Vorrücken oder zum Vorrücken auf Probe in die nächsthöhere Jahrgangsstufe erteilt wurde oder deren Jahreszeugnis in Vorrückungsfächern, die auch in der entsprechenden Jahrgangsstufe der Realschule unterrichtet werden, nicht mehr als einmal die Note 5 aufweist.
Vereinbaren Sie einen Termin mit mir!

Beratungslehrkraft

StRin (RS) Gabriele Mathes berät Sie neben den Fachlehrkräften und den Klassenleitungen gerne in den Bereichen: 

  • Schullaufbahn und berufliche Orientierung
  • Schulwechsel und Übertritte
  • Entscheidung zu Wahlpflichtfächergruppen
  • mögliche Schulabschlüsse
  • Schwierigkeiten im Lern- und Leistungsbereich
Tel. 08131 99686-0 (Sekretariat) oder
Tel. 08131 99686-129 (Büro)
gabriele.mathes@realschuledachau.de
Klassenziel zwar erreicht, aber Lücken bei wichtigen Themen?

Rücktritt und freiwilliges Wiederholen

Wer das Klassenziel zwar erreicht hat, Lücken bei wichtigen Themen des Vorjahres aber noch schließen oder seine Noten insgesamt verbessern möchte, kann gemäß RSO §29 (1) das Schuljahr freiwillig wiederholen oder spätestens zwei Wochen nach Ende des ersten Schulhalbjahres in die vorherige Jahrgangsstufe zurücktreten. Ein notwendiger Wechsel an eine andere Schulart sollte damit aber nicht hinausgezögert werden. Lassen Sie sich gerne von uns beraten!
Vereinbaren Sie einen Termin mit mir!

Schulpsychologin

StRin (RS) Anne Winkle bietet Beratung und Hilfe bei allen Fragen und Schwierigkeiten, z.B. in den Bereichen:

  • Teilleistungsstörungen wie z.B. Lese- und Rechtschreibprobleme
  • Schwierigkeiten im Lern- und Leistungsbereich
  • Probleme mit dem Lernen und / oder dem Arbeitsverhalten
  • Konzentrations- oder Aufmerksamkeitsprobleme
  • Prüfungsangst, Schulangst
  • Motivationsprobleme und Schulunlust
  • Schwierigkeiten in der Klassengemeinschaft
  • familiäre Probleme
Tel. 08131 99686 304 (gerne auf den AB sprechen)
anne.winkle@realschuledachau.de
Sprechstunde (gilt auch für Telefon):
Dienstag, 5. Stunde 11:30 -12:15 Uhr

Alternativ können Sie sich wenden an:
https://www.schulberatung.bayern.de/schulberatung/muenchen/
Probleme beim Lesen und Schreiben?

Legasthenie-Beratung

Die Lese-Rechtschreib-Störung (LRSt) – auch Legasthenie genannt – ist ein Sammelbegriff für erhebliche und lang andauernde Schwierigkeiten beim Erlernen der Schriftsprache (Lesen und Rechtschreiben) oder bei ihrem Gebrauch. Lese-Rechtschreibstörungen sind bewältigbar, wenn Eltern und Schule den richtigen Umgang damit finden. Entdecken Sie Möglichkeiten wie  "Notenschutz"  oder „Nachteilsausgleich“ bei Legasthenie.
Unsere Schulpsychologin ist für Sie da!

Mobbing und Cybermobbing

Mobbing ist kein neues Phänomen und in Schulen durchaus verbreitet. In den letzten Jahren wird dieser Begriff aber oftmals zu schnell benutzt. Für kurzzeitige Streitereien, Konflikte und Auseinandersetzungen unter Kindern gibt es unsere ausgebildeten Streitschlichter (Schüler/innen unserer Schule). Natürlich haben auch Lehrkräfte ein offenes Ohr und helfen Ihrem Kind, zur richtigen "Beratung" zu gelangen.
Mobbing (ebenso wie Cybermobbing) ist eine Form systematischer offener oder versteckter (psychischer) Gewalt gegen Personen mit dem Ziel der sozialen Ausgrenzung und wird an der RSD nicht geduldet.
Lösungs-Wegweiser

Konfliktlösung in der Realschule Dachau

Im Rahmen unserer Schulgemeinschaft wollen wir Probleme und Fragen grundsätzlich dort behandeln und lösen, wo sie entstehen. Grundsätzlich sollten alle Meinungsverschiedenheiten zwischen unseren Schülerinnen und Schülern, deren Erziehungsberechtigten und Lehrkräften im Wege einer Aussprache an der Schule (nicht per E-Mail!) beigelegt werden. Die Erfahrung zeigt, dass Probleme häufig aus Missverständnissen und falschen Informationen resultieren. Damit diese nicht frühzeitig „eskalieren“, haben wir Ihnen in der PDF einige Tipps zusammengestellt, die Sie bitte immer (in dieser Reihenfolge) berücksichtigen.
RSD Hand in Hand gegen den Streit

Streitschlichter

Seit vielen Jahren sind an unserer Realschule Streitschlichter/innen im Einsatz und auch in diesem Schuljahr wurden wieder neue Mediatorinnen und Mediatoren ausgebildet, die Euch - liebe Schülerinnen und Schüler - helfen wollen, eure Streitereien zu begraben. Bestimmt habt ihr vorab einige Fragen, die wir an dieser Stelle beantworten wollen.

Unsere Streitschlichter und Streitschlichterinnen sollen und können:

  • auf Streitende zugehen und ihnen helfen
  • unparteiisch und objektiv vermitteln
  • sich verschiedene Positionen anhören und Verständigung und Behebung von Konflikten anregen

Wie bekomme ich einen Termin? Während der zweiten Pause sind unsere Streitschlichterinnen und Streitschlichter am Streitschlichter-Treffpunkt in der Aula zu finden.
Kommt einfach dort vorbei und vereinbart ein Treffen!

AWO Dachau

Jugendsozialarbeiterin

Dorothee Liebert ist seit April 2019 an der RSD als Jugendsozialarbeiterin tätig. Jugendsozialarbeit an Schulen ist eine durch das Bayerische Sozialministerium, Landkreis und Stadt Dachau geförderte Maßnahme der Jugendhilfe. Sie richtet sich an Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern. Die Angebote umfassen:

- Einzelfallhilfe als Unterstützung im Schulalltag
- Beratung und Begleitung in schwierigen Gesprächen und Lebensphasen
- Vermittlung zu weiteren Beratungsangeboten

Darüber hinaus ist die Jugendsozialarbeit aktiv in die Schulgemeinschaft eingebunden und ein Stützpfeiler, um soziales Miteinander an der Schule zu fördern.

Dorothee Liebert
Tel. 08131 99686305
jas-rsd@awo-dachau.de

Arbeitsagentur Dachau

Berufsberatung

Die RSD arbeitet seit mehreren Jahren mit der Agentur für Arbeit in Dachau zusammen. In den JGST 8, 9 und 10 erhalten unsere Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, neben verschiedenen berufsvorbereitenden Angeboten auch die Möglichkeit Gesprächstermine zur Berufsberatung an der Schule zu vereinbaren.

Frau Dipl.-Ing. (FH) Eva Geißler
08161 171310
Eva-Maria.Geissler@arbeitsagentur.de
 


© Dr.-Josef-Schwalber-Realschule Dachau, 2019